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Friday, August 10, 2007

Freitag

Heute Morgen bin ich wie immer mit Jack zusammen mit dem Taxi zur Arbeit gekommen. Ich habe mich dann sofort wieder an die Arbeit gemacht, um mit meiner Datenkontrolle weiterzukommen. So langsam weiss ich welche Nummer fuer welches Detail der Maschine steht. Zusetzlich wurde ich heute noch kurz in das System WebTk eingefuert. Darin werden alle Einzelteile der Maschinen verwaltet und es koennen Ersatzteile bestellt werden.

Zum Mittagessen sind wir wieder in des sehr gute grosse Restaurant gegangen. Heute durfte sogar ich bestellen. Kiti, eine Sekretaerin, hat dann meine Wuensche ins Chinesische Uebersetzt damit der Ober mich verstanden hat.
Heute Nachmittag werde ich dann wohl meinen ersten Taifun miterleben. Er wird uns hoechstwarscheinlich nur streifen aber es sind dennoch Windgeschwindigkeiten von ueber 100 km/h verhergesagt. Als mal schauen wie die Nacht wird. Gerade eben haben uns alle Leute die noch nach Hong Kong muessen verlassen, da dort der gesamte oeffentliche Verkehr zusammenbrechen wird. Hier windet es schon sehr stark aber das Schlimmste liegt noch vor uns. Ich werde auf mich aufpassen, aber irdenwie finde ich es auch sehr aufregend.

Wednesday, August 8, 2007

Donnerstag

Heute Morgen, bin ich wie immer mit Ti Lei mit dem Taxi zur Arbeit gefahren. Das Verkehrsaufkommen ist ihr mit Rom vergleichbar. Und Regeln gibt es hier so gut wie keine, zumindest haelt sich keiner daran. Also es ist mir schon passiert, dass der Fahrer tortz doppelter gelber Mittellinie mal schnell auf die andere Fahrbahnseite zieht um einen anderen zu Uberholen. Oder auch eine rote Ampel wird mal schnell uebersehen. Fahrstreifen gibt es sowieso keine and die man sich haelt und die Spuren werden staendig gewechselt.

Ich habe jetzt fast den ganzen Vormittag damit verbracht mein Tagbuch wieder uptodate zu bringen und lade gerade die neuen Fotos hoch. Mein Computer geht immer noch nicht, jetzt bootet er nicht mehr einmal. Ich glaube das bekomme ich auch ohne die original recovery CD nicht mehr hin. Ich werde mich jetzt nocheinmal mit Telepresence beschaeftigen und versuchen an einpaar Dateien ranzukommen. Mal schauen. Seit heute regenet es auch so richtig heftig und Vincent, ein Arbeitskollege meint es sei fuer diese Woche keine besserung in Sicht. Also mal schauen wie ich das Wochenende verbringen werde.



Zum Mittagessen bin ich mit Vincent und seinen Ingenieuren zum Essen gegangen. Wir sind in ein kleineres Restaurant gegangen. Inzwischen weiss ich, was mir schmeckt, und was ich lieber stehen lasse. Was aber einfach wieder beindruckend war, dass wir zu 6st fuer ca 180 RMB, umgerechnet 18 Euro eine Suppe, 2 Fische, Fleich und Getraenke bekommen haben. Manchmal fragt man sich wirklich, woher die Restaurantbesitzer das fuer dieses Geld herbekommen.



Am Nachmittag habe ich mich dann wieder um SmartView gekummert. Ich bin inzwischen auf der dritten Seite von 9 angelangt und ich lerne immer mehr, wie der Service bei MAN aufgebaut ist. Und ich lerne die Eigenheiten von den einzelnen Maschinen kennen. Es ist doch sehr beeindruckend, in wie fern diese Maschinen hoch individuell auf den Kunden zugeschnitten werden.

Paul Kolmorowski hat war heute wieder kurz in der Office und hat sich erkundigt, wie es mir geht. Dann musst er weiter zum Kunden.



Abends bin ich dann wieder mit Jack ins Appartment gefahren. Li Tie uebernachtet heute bei seiner Frau. Wir sind in ein kleines Restaurant gegangen, das Hongkong Style Essen serviert. Ich fande es net so toll, aber Jack hat es geschmekt. Was beeindruckend war, dass direkt daneben auf einem kleinen Platz an die 50 Leute Taiji Uebungen unter Anleitung eines Lehrers gemacht haben. Es war sehr fazinierend es anzusehen. Im Anschluss sind wir nochmal zu WalMart gegangen. Ich wollte mir eine DVD kaufen. Ich habe eine original DVD fuer 2,2 Euro bekommen. Bis auf Wohungen ist hier wirklich alles sehr viel billiger!

Ich habe mit Jack jetzt noch die Adressen vom Buero und vom Appartment in Chinesisch aufgeschrieben und die Aussprache geuebt. Ich hoffe ueber das Wochenende komme ich zurecht.

Mittwoch

Heute bin ich dann so richtig tief in die Struckturierung der verschieden Software Produkte eingestiegen. Ich habe von Elaine noch ein Passwort fuer das MAN Roland weltweit genutzt System gekommen, in dem MAN Roland Deutschland alle produzierten Maschienen abgespeichert hat. Ich bekomme langsam ein gefuehl dafuer welche Kunden viele Maschinen besitzten, wo ich welche informationen finden kann, und wie ich hier mit dem Leuten so umgehe, dass ich mit ihenen effektiv zusammenarbeiten kann. Es ist echt sehr toll, dass ich zu jedem System administrator zugang habe. Das zeigt mir welches Vertrauen sie zu mir haben.

Heute Mittag haben wir dann uns das Mittagessen direkt in das Buero bringen lassen. Es hat zwar nur einen Euro umgerechnet gekostet, mir hat aber auch nur der Reis geschmeckt. Das Fleich ueberhaupt nicht. Am Nachmittag hat mir dann Kelly geholfen die Datenbank upzudaten. Ich muss insgesamt 900 Eintraege kontrollieren und meistens fehlt die Garantie! Diese muss ich dann in einem anderen System nachschauen, oder direkt einen Ingeneur fragen. Es mag vielleicht ein wenig stupiede klingen, aber dadurch lerne ich, wie Maschinen benannt werden, ihre spezification und ihren typ.

Ab 16:00 Uhr hat dann Kelly alleine weiter gemacht und ich habe mit mit Hr. Seida aus Offenbach telephoniert, um die ANWALAR.TST, eine datenbank aller Fehlermeldungen, direkt ueber Telepresence runterzuladen. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir alle Konfigurationen gestestet hatten. Aber letztendlich konnten wir, wenn auch nur sehr langsam, auf eine Maschine zugreifen, die 1000de von Kilometern von uns entfernt montiert ist. Es ist schon sehr spannend, was mit der Heutzutaegigen Technik alles moeglich ist.

Am Abend bin ich dann mit Li Tie, einem Ingenieur mit dem ich im Appartment lebe, und seiner Frau, die extra gekommen war zusammen zum Abendessen gegangen. Wir sind wieder in das gleiche Restaurant, wie am Montag Abend. Es gab scharfes Essen, das mir aber gut geschmeckt hat.

Li Tie's Frau spricht kein Wort Englisch, daher durfte ich ein paar Worte Chinesisch lernen und ansonsten muss Li Tie uebersetzen. Es war ein sehr schwueler Abend. Li Tie's Frau, deren Namen ich nicht ausprechen kann ist dann noch mit uns zusammen Fruecht kaufen gegangen. Es gibt hier Sorten, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Sie hat eine kleine Auswahl gekauft. Auf dem Nachhauseweg hat mich ein Kind und dessen Mutter sehr aufdringlich nach Geld angebettelt. Li Tie hat mir erklaert sie einfach zu ignorieren, und nach 3 minuten sind sie dann auch weitergezogen. Aber es hat mir doch wierdeum gezeigt, dass ein Teil der Bevolkerung sehr arm ist.

Wieder zu Hause angekommen haben wir uns das Ende der Feierlichkeiten zum einjaehrigen Countdown fuer die Olympischen Spielen 2008 in Bejing im Fernsehen angesehen. Es ist einfach irre, was fuer selbstdarsteller sie sind, die Chinesen. Ich habe dann noch ein Fax von Elaine bekommen wegen uebernaechstem Wochenende Macau, aber die Hotels sind doch sehr teuer, des wegen kann es gut sein, dass ich einfach in Hongkong uebernachte, und einfach nur Tagsueber mit der Faehre nach Macau fahre. Marcel aus Hamburg wollte auch mitkommen! Mal schauen

Dienstag

Heut Morgen habe ich mich laenger Zeit mir Derik unterhalten, wie sie genau das neue Softwarepacket in TelesupportCenter nutzen und was fuer verbesserungen er sich wuenscht. Ich habe ihm dann erklaert, was ich fuer moeglich halte und auch gerne in meiner Zeit hier umsetzen moechte. Derik ist wie alle anderen sehr zuvorkommen und freundlich!

Ich habe mich dann in die Arbeit gestuertzt und gemerkt, dass es doch nicht so schnell geht wie gedacht. Derik wird mir dann fuer morgen ab Nachmittags eine Hilfskraft, Kelly, zur Seite Stellen. Dann mueste es ein wenig schneller gehen.

Da Cherry aus Hong Kong hier in Shenzhen war, sind wir nocheinmal in das sehr tolle riessige Restaurant zum Mittagessen gefahren. Es war wieder sehr beeindruckend. Zum einen arbeitet dort eine sehr grosse Anzahl an Personal, vergilchen mit der Anzahl der Gaeste. Userdem ist die Auswahl an den verschieden Gerichten einfach athemberaubend.

Am Nachmittag habe ich dann noch zwei weitere Exellisten bekommen, die ich mit Smartview, der Service Management Software abgleichen soll. Die erste mit 100 Eintraegen konnte ich dann noch bis am Abend fertig bearbeiten. Man sieht eindeutig in den Daten, dass der Markt hier ein wahnsinniges Wachstumspotenzial hat.

Am Abend bin ich mit Jack und Ti Lie, den beiden Ingeneuren aus meinem Appartemnt zum Essen gegangen. Wir sind in eine Indonesisches Restaurant, gleich bei unserem Appartment gegangen. Es war sehr spannend die Familien zu beobachten die dort assen. Schmatzen, schluerfen, und etwas auf die Tischdecke falllen lassen gehoert hier schon fast zum guten Benehmen. Besonders gut hat mir das schweinefleich geschmeckt, das mich ein bischen an unseren Schweinebraten erinnert hat. Es war nur mehr Kruste und Fett, also Fleisch.

Am Abend habe ich mich dann noch in den Fuehrer ueber Macau erkundigt. Ich will dort uebernachstest Wochenende hin, aber bisher habe weder ich, noch Elaine ein billiges Hotel gefunden.

Monday, August 6, 2007

Montag, mein erster Tag in China

Heut um 10 Uhr habe ich mich Paul Komorowski an der U-bahn Station Prince Edwards verabredet. Ich habe zuvor aus dem Hotel ausgecheckt und noch ein kurzes Fruestueck zu mir genommen. Insgesamt muss ich sagen, dass das Hotel vollkommen in Ordnung war. Die Lage war sehr gut, auch wenn das Zimmer selbst sehr einfach und zusammengeschustert war.



Wir sind dann mit dem Zug bis an die Grenze gefahren, dort hat uns dann ein Fahrer abgeholt und uns noch fast 40 min bis zur Offive gebracht. Shenzhen ist eine der am schnellsten wachsenden Staedte. Von rund 25 Jahren haben hier nur eineige tausend Menschen gelebt. Jetzt hat die Stadt annaehernd 10 Millionen Einwohner.


Das Buero liegt ein wenigt ausserhalb, aber auch hier sind staendig Menschenmassen auf der Strasse. Man sieht eindeutig, dass die Bevolkerung im Vergleich zu Hong Kong aermer ist.


Bis um 1 Uhr sind wir dann in der Shenzhen Office angekommen. Es ist ein sehr grosses Gebaude, in dem MAN einen Teil des untersten Stockwerkes angemietet hat.


Ich bekam eine kurze Fuerung durch die Office und wurde allen vorgestellt. Auch hier sind alle sehr zuvorkommend und freundlich. Auch Elaine war hier, sie kam bereits in der Frueh um einigen Ingenieuren eine neue Software vorzufuehren.


Zum Mittagessen sind wir in ein riessiges Restaurant mit dem Taxi gefahren. Es gibt 2000 Sitzplaetze auf 2 Etagen. Alle Manager sind mitgekommen, wie auch Elaine, um mir typisches Essen vorzustellen. Sie haben unmegen bestellt, und vom See-Al ueber Pekingente, bis hin zu typischen Nachspeisse durte ich alles probieren. Mir hat alles geschmeckt, wobei manche Dinge doch zuerst sehr ungewoenlich aussahen. Hier habe ich auch zum ersten mal eine richtige Peking Engt gegessen. Man isst davon eigentlich nur die krosse haut mit ein paar wenigen Fleichstuecken, die man in Reisfladen mit ein wenig Gemuese einpackt. Es hat sehr gut geschmeckt.


Am Nachmittag habe ich dann eine Orientation von Jane erhalten. Sie ist fuer Marketing zustaendig und spricht perfektes Englisch. Wir haben ueber zweieinhalb Stunden miteinander ueber Marktstrukturen, Eigenheiten des Chinesischen Marktes und Strategien diskutiert. Ich empfand es als sehr spannend. Ich habe die Power Point Presentation von ihr gespeichert, es ist beeindruckend, was China fuer ein Wachstumspotenzial hat und die Unmengen an Menschen, die hier leben.



Abends bin ich mit Elaine und den beiden Ingeneuren zum Essen gegangen. Ich habe sie eingeladen, da ich ja jetzt bei ihenen wohnen darf. Elaine ist dann am Abend noch nach Hong Kong zurueck gefahren.

Mein Zimmer ist voll in Ordnung und die Wohnung groesser, als ich sie mir vorgestellt habe.

Bisher scheint immer noch die Sonne, aber ab Dienstag oder Mittwoch soll sich das leider aendern.